Donnerstag, 30. Mai 2013

Lauda Sion…

  1. Lauda Sion Salvatorem,
    Lauda ducem et pastorem
    In hymnis et canticis.
    Quantum potes, tantum aude,
    Quia maior omni laude,
    Nec laudare sufficis.
  2. Laudis thema specialis
    Panis vivus et vitalis
    Hodie proponitur.
    Quem in sacrae mensa coenae
    Turbae fratrum duodenae
    Datum non ambigitur.
  3. Sit laus plena, sit sonora;
    Sit iucunda, sit decora
    Mentis iubilatio,
    Dies enim solemnis agitur
    In qua mensae prima recolitur
    Huius institutio.
  4. In hac mensa novi Regis
    Novum Pascha novae legis
    Phase vetus terminat.
    Vetustatem novitas,
    Umbram fugat veritas,
    Noctem lux eliminat.
  5. Quod in coena Christus gessit,
    Faciendum hoc expressit
    In sui memoriam:
    Docti sacris institutis
    Panem, vinum in salutis
    Consecramus hostiam.
  6. Dogma datur Christianis,
    Quod in carnem transit panis
    Et vinum in sanguinem.
    Quod non capis, quod non vides,
    Animosa firmat fides
    Praeter rerum ordinem.
  7. Sub diversis speciebus,
    Signis tantum et non rebus,
    Latent res eximiae:
    Caro cibus, sanguis potus,
    Manet tamen Christus totus
    Sub utraque specie.
  8. A sumente non concisus,
    Non confractus, non divisus
    Integer accipitur.
    Sumit unus, sumunt mille,
    Quantum isti, tantum ille,
    Nec sumptus consumitur.
  9. Sumunt boni, sumunt mali,
    Sorte tamen inaequali,
    Vitae vel interitus.
    Mors est malis, vita bonis,
    Vide paris sumptionis
    Quam sit dispar exitus.
  10. Fracto demum sacramento,
    Ne vacilles, sed memento
    Tantum esse sub fragmento,
    Quantum toto tegitur.
    Nulla rei fit scissura,
    Signi tantum fit fractura,
    Qua nec status nec statura
    Signati minuitur.
  11. Ecce panis Angelorum,
    Factus cibus viatorum,
    Vere panis filiorum,
    Non mittendus canibus!
    In figuris praesignatur,
    Cum Isaac immolatur,
    Agnus Paschae deputatur,
    Datur manna patribus.
  12. Bone pastor, panis vere,
    Jesu, nostri miserere,
    Tu nos pasce, nos tuere,
    Tu nos bona fac videre
    In terra viventium.
    Tu qui cuncta scis et vales,
    Qui nos pascis hic mortales,
    Tuos ibi commensales,
    Cohaeredes et sodales
    Fac sanctorum civium.

Mittwoch, 29. Mai 2013

Grabstein-Weisheiten V

Hier liegt ein Gemeinderat,
der Gutes und viel Böses tat.
Das Gute hat er schlecht gemacht.
Das Schlechte hat er gut vollbracht!
(Grab eines würtemberger Gemeinderats)

Dienstag, 28. Mai 2013

Leichter Salatdressing

Hier nun ein leichter Salatdressing mit wenig Fettgehalt. Er ist ideal für Kopfsalat, Eisberg etc.
Das Grundrezept für den Dressing ist:
  • 280 ml Wasser
  • 150ml Saure Sahne
  • 70ml Essig
  • 10g Salz
  • 10g Stärke
Saure Sahne, Essig und Salz verrühren. Die Stärke mit einigen EL des Wassers auflösen und gut verrühren, so daß keine Klümpchen entstehen. Diese Mischung dann ins Wasser geben. Das Wasser unter ständigen, kräftigem Rühren ein einem Topf erhitzen und kurz aufkochen lassen. Es bildet sich eine leicht dickflüssige fast klare Mischung. Diese noch heiße Masse schnell und unter ständigem Rühren zu den übrigen Zutagen geben.

Bis hierher ist der Dressing noch fad und langweilig. Er kann im Prinzip als Grundlage für jede Art von Salatdressing benutzt werden. Für einen einfachen Kräuterdressing empfiehlt es sich folgendes unterzurühren.
  • 1 TL Senf
  • 5g Zucker
  • tiefgefrorene oder frische, gehackte Kräuter nach Geschmack, wie Petersilie, Schnittlauch, Kerbel, Dill, Estragon etc.
  • und ggf. eine fein gehackte Schalotte, wenngleich es besser schmeckt, die frisch zum Salat zu geben
Das einzige Fett in diesem Dressing stammt aus der Sauren Sahne. Bei 150ml Saurer Sahne mit 15% Fett macht das 15g. Diese verteilen sich auf 500ml Dressing, so daß 100ml in dieser Form nur 3% Fett haben.

Der Dressing kann aber auch mit Öl hergestellt werden. Dazu gibt man zusätzlich 80ml Öl zu der Mischung aus Saurer Sahne und Essig. Gleichzeitg verringert man die Wassermenge auf 200ml. Dann hat der Dressing etwa 18% Fettanteil.

Im Kühlschrank ist der Dressing mehrere Wochen haltbar.

Guten Appetit.

Samstag, 25. Mai 2013

Sünden

Die sieben Hauptsünden oder Laster sind:
  1. Stolz
  2. Habsucht
  3. Neid
  4. Zorn
  5. Unkeuschheit
  6. Unmäßigkeit
  7. Trägheit oder Überdruß
Die sechs Sünden gegen den Heiligen Geist:
  1. Die Verzweiflung am Heil
  2. Die vermessentliche Heilsgewissheit
  3. Widerstand gegen die erkannte Wahrheit
  4. Neid auf die Gnadengaben anderer
  5. Verstocktheit in der Sünde
  6. Unbußfertigkeit in der Stunde des Todes
Die vier himmelschreienden Sünden:
  1. Der vorsätzliche Totschlag (Mord)
  2. Die widernatürliche Unzucht
  3. Die Unterdrückung der Armen und Hilflosen
  4. Die Vorenthaltung des gerechten Lohnes

Update:
Gemäß dem Katechismus der kaholischen Kirche Nr. 1866 korrigierte Fassung des Blogeintrags.

Donnerstag, 23. Mai 2013

Knoblauchsauce auf Mayonaisebasis

Hier nun eine weitere Sauce, die zur Grillsaison passt. – Auch wenn aktuell das Wetter nicht so nach Grillen ist.
Das Grundrezept für für die Mayonaise ist:
  • 1 Eigelb
  • 8g Salz
  • 1 TL Senf
  • 100ml Essig
  • 1 Prise Zucker
  • 400ml Öl (möglichste neutral wie etwa Sonnenblumenöl oder Maiskeimöl)
Eigelb, Salz, Zucker, Senf und Essig mit dem Stabmixer oder auch dem Handmixer verrühren. Dann ganz langsam das Öl hinzugeben: zuerst nur tropfenweise und dann in einem dünnen Strahl; – und schon ist die Mayonaise fertig.

Nun aber zu der Knoblauchsauce: Bevor man da Öl hinzufügt gibt man zusätzlich noch hinzu:
  • 4 Knoblauchzehen
  • 1 TL getrockneter Estragon
  • 1 Msp Paprikapulver
  • etwas Chilipulver
  • etwas gemahlenen Pfeffer
  • eine Prise Salz
Den getrockneten Estragon zwischen den Fingern oder im Mörser zu einem feinen Pulver zerreiben. Die Knoblauchzehen schälen und durch die Knoblauchpresse drücken. Eine Prise Salz hinzugeben und mit dem Messerrücken zu einer feinen Paste zerquetschen. Diese Knoblauchpaste, den Estragon und das Paprikapulver mit den übrigen Zutaten (außer Öl) wie oben beschrieben verrühren und dann das Öl hinzugeben. Am Ende mit etwas Pfeffer und Chilipulver abschmecken.

Guten Appetit.

Montag, 20. Mai 2013

Theophanie

»Zeigt sich der Glückliche mir, ich vergesse die Götter des Himmels;
aber sie stehn vor mir, wenn ich den Leidenden seh'.«
(Friedrich Schiller: Aphorismen)

Sonntag, 19. Mai 2013

Pfingsten

Allmächtiger, ewiger Gott,
durch das Geheimnis des heutigen Tages heiligst du deine Kirche in allen Völkern und Nationen.
Erfülle die ganze Welt mit den Gaben des Heiligen Geistes, und was deine Liebe am Anfang der Kirche gewirkt hat, das wirke sie auch heute in den Herzen aller, die an dich glauben.
Darum bitten wir durch Jesus Christus.

(Messbuch, Kleinausgabe S. 203.)

Samstag, 18. Mai 2013

Grundgebete: Ave Maria

Deutsche Version:
»Gegrüßet seist du, Maria, voll der Gnade,
der Herr ist mit dir.
Du bist gebenedeit unter den Frauen,
und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes, Jesus.

Heilige Maria, Mutter Gottes,
bitte für uns Sünder
jetzt und in der Stunde unseres Todes.

Amen«
Lateinische Version:
»Ave, Maria, gratia plena;
Dominus tecum:
benedicta tu in mulieribus,
et benedictus fructus ventris tui Iesus.

Sancta Maria, Mater Dei,
ora pro nobis peccatoribus,
nunc et in hora mortis nostrae.

Amen.«

Freitag, 17. Mai 2013

Ketchup (Grundrezept)

Die Grillsaison hat so langsam begonnen und auch das Wetter spielt immer häufiger so mit, daß man den Grill anwerfen kann.
Als Sauce zu gegrilltem Fleisch bietet der Handel eine große Menge an Grillsaucen und Ketchups in den mannigfaltigsten Geschmacksrichtungen an.
Und da stellt sich die Frage, ob man auf einfache Weise nicht vielleicht Ketchup auch selbst machen kann? Und natürlich kann man das. Wie bei allen selbstgemachten Sachen, weiß man dann auch was drin ist, man kann auf Hilfsstoffe verzichten, die in der industriellen Herstellung unabdingbar sind, und zudem kann man den Geschmack selbst bestimmen.
Hier will ich erstmal ein Grundrezept sowie eine ganz einfache Version des Tomatenketchups vorstellen und Variationshinweise geben. Weitere Rezepte werden noch folgen. Das Grundrezept für Ketchup lautet:
  • 800 g Gemüse, Obst, (Wasser)
  • 200g Essig
  • 80g Zucker
  • 20g Salz
  • ca. 10-20g Stärke
  • Gewürze, Kräuter
Das ganze hört sich etwas abstrakt und theoretisch an und das darf es auch. Ketchup kann prinzipiell aus allen möglichen Gemüsesorten in Verbindung mit Obst gemacht werden. Verwendet man eher trockenes Gemüse, so muß etwas Wasser hinzugegeben werden. Wichtig ist, daß die Zutaten gut verkocht und am Ende fein passiert werden, damit sie eine ketchupähnliche Konsistenz erhalten. Ganz so fein passiert wie industriell hergesteller Ketchup wird es mit Hausmitteln allerdings nicht werden. Das tut dem Geschmack aber keinen Abbruch. Die notwendige Verdickung geschieht durch Stärkemehl. Der Essig dient neben der notwendigen Säure auch der Haltbarmachung. Gut verschlossen hält er sich mehrere Monate.

Um aber nicht so ganz theoretisch zu bleiben, hier nun ein konkretes Rezept für einen Tomatenketchup (hot), der sich in wenigen Minuten herstellen läßt, weil hier auf ein Fertigprodukt zurückgegriffen wird.:
  • 2 Dosen (=800 g) passierte Tomaten
  • 200g Essig
  • 80g Zucker
  • 20g Salz
  • 1 TL Paprikapulver
  • 1 TL Chilipulver; je nach Geschmack auch mehr oder weniger
  • 20g Stärke
Den Inhalt der beiden Dosen Tomaten mit dem Zucker, Salz, Paprikapulver und Essig in einen Topf geben und unter ständigem Rühren aufkochen. Die Stärke mit etwas Wasser ohne Klümpchen anrühren und zu der Sauce geben. Nochmal kurz aufkochen, bis die Stärke die Sauce gebunden hat. Am Ende alles mit Chilipulver abschmecken. Das ganze in einem Schraubglas, einer Saftflasche oder einer alten gereinigten Ketchupflasche abfüllen und abkühlen lassen. Vor dem ersten Gebrauch einmal gut durchschütteln.
Dieser Tomatenketchup ist zugegebenermaßen nicht besonders originell. Er kann aber als Grundlage für andere Geschmacksrichtungen dienen. Gibt man etwa 1-2 EL Currypulver hinzu, so bekommt man auf einfache Weise einen Curryketchup.

Um eine Sauce nach Art einer nichtsesshaften ethnischen Minderheit zu bekommen, kann man in die fertige Sauce kleingeschittens Gemüse hinzugeben und noch zwei Minuten mitköcheln lassen. Konkret:
  • 1 Zwiebel
  • ½ rote Paprika
  • ½ grüne Paprika
  • 1 Senfgurke
  • ½ TL zerkleinerte, eingelegte grüne Pfefferkörner
Das Gemüse darf nur die zwei Minuten köcheln und sollte auf keinen Fall gar gekocht werden. Es zieht in der heißen Sauce noch etwas durch und bleibt knackig. Diese Sauce schmeckt sowohl wieder aufgewärmt als auch kalt.

Guten Appetit.

Montag, 13. Mai 2013

Gottes Huld

»Kein Tier, kein Kraut, kein Erz
(Wie soll der Mensch entgehn?)
Kann einen Augenblick ohn' Gottes Huld bestehn.«

Samstag, 11. Mai 2013

Sakramente

Die katholische Lehre kennt sieben Sakramente. Diese sind:
  1. Die hl. Taufe
    ist die Grundlage des ganzen christlichen Lebens, das Eingangstor zur Leben im Geiste und zu den anderen Sakramenten.
  2. Die hl. Firmung
    ist das Sakrament wodurch die Getauften vollkommener mit der Kirche verbunden und mit der besonderen Kraft des Heiligen Geistes ausgestattet werden.
  3. Das hl. Eucharistie
    ist Quelle und Höhepunt des ganzen christlichen Lebens. Mit der Eucharistie stehen die übrigen Sakramente im Zusammenhang. Sie sind auf die Eucharistie hingeordnet.
  4. Die hl. Buße
    ist das Sakrament, in dem jene, die hinzutreten, für die Gott zugefügte Beleidigung von seiner Barmherzigkeit Verzeihung erlangen und zugleich mit der Kirche, die sie durch ihre Sünden verwundet haben, wieder versöhnt werden.
  5. Die hl. Krankensalbung
    und das Gebet des Priesters bittet die Kirche den leidenen und verherrlichten Herrn für die Kranken, daß er sie aufrichte und rette.
  6. Die hl. Weihe
    ist das Sakrament, durch welches die Sendung, die Christus den Aposteln anvertraut hat, in der Kirche weiterhin ausgeübt wird. Sie ist somit das Sakrament des apostolischen Dienstes. Es gibt drei Stufen: Episkopat, Presbyterat und Diakonat.
  7. Die hl. Ehe
    durch die Mann und Frau unter sich die Gemeinschaft des ganzen Lebens begründen, wurde von Christus zum Sakrament erhoben.

Kichererbseneintopf mit Staudensellerie

Dies ist ein Eintopf, der recht schnell zubereitet ist, weil hier auf einige Fertigprodukte – genauer Dosenware – zurückgegriffen wird. Die Menge sollte für vier Personen ausreichend sein, insbesondere wenn man ihn noch mit Fleisch (siehe unten) anreichert.
  • 2 Dosen (2×400g Abtropfgewicht) Kichererbsen
  • 1 Dose (400g) Tomaten „stückig“¹
  • 1 Dose (400g) Tomaten „stückig scharf“
  • 250ml Gemüsebrühe
  • 250g Staudensellerie
  • 2 Kartoffeln
  • 1 Zwiebel
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 kl. Stück Ingwer
  • 1 EL Tomatenmark
  • 2 TL Kurkuma
  • 2 TL Kreuzkümmel
  • 1 EL Öl
  • Salz, Pfeffer, Chilipulver
Die Zwiebel, den Knoblauch und den Ingwer fein hacken. Den Staudensellerie putzen, von den harten Fäden befreien und in ca. ½ cm dicke Scheiben schneiden. Die Kartoffeln schälen und in kleine Würfel schneiden.
Zuerst die Zwiebel und den Knoblauch kurz im Öl anschwitzen und dann mit der Gemüsebrühe ablöschen. Nun die übrigen Zutaten hinzugeben und alles 30 Minuten köcheln lassen. Am Schluß mit Salz, Pfeffer und eventuell noch etwas Chilipulver abschmecken.

Wer den Eintopf nicht als vegetarisches Gericht essen möchte, der dann ihn natürlich auch noch mit Fleisch „pimpen“. Dazu kann man kurz vor Ende der Kochzeit pro Person ein (oder mehrere) kleingeschnittenes Würstchen hineingeben und heiß werden lassen. Die Wurstfrage ist reine Geschmacksache. Es eignen sich Debrecziner, die noch ein leichtes Raucharoma in den Eintopf reinbringen, ebensogut wie einfache Bockwurst.

Mir ist bewußt, daß Eintöpfe in der Regel nicht besondern photogen sind, aber ich habe trotzdem ein Bild gemacht.

Guten Appetit.


¹ Bei den Dosentomaten benutze ich meinst Produkte von „ORO di Parma“. Natürlich kann man auch Ware von jedem anderen Hersteller nehmen. In der Produktpalette von „ORO di Parma“ gibt es „stückige“ Tomaten und auch solche, die mit Paprika-/Chilistücken versehen sind und deswegen recht scharf sind. Sollte man diese Tomaten „stückig scharf“ nicht bekommen, kann man auch selbst mit Chilipulver, getrockneten Chilischoten oder frischen Chilis nachhelfen.

Freitag, 10. Mai 2013

Das Kreuz im Gericht

Da beginnt der Prozess gegen Frau Zschäpe und ein umstrittener türkischer Politiker sorgt für Aufsehen, da er fordert, daß das Kreuz aus dem Gerichtssaal entfernt werden solle.
Ist schon wieder Sommerloch? Oder wieso ist sowas überhaupt eine Meldung wert? In dem Punkte gibt es doch gar nichts groß zu diskutieren. Seit der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts aus dem Jahre 1973 (1 BvR 308/69) ist doch klar:
»Der Zwang, entgegen der eigenen religiösen oder weltanschaulichen Überzeugung in einem mit einem Kreuz ausgestatteten Gerichtssaal verhandeln zu müssen, kann das Grundrecht eines Prozeßbeteiligten aus Art. 4 Abs. 1 GG verletzen.«
Oder anders gesagt: Wenn es einem Prozessbeteiligten nicht passt, so muß das Kreuz verschwinden. – Nun ist aber dieser türkische Politiker kein Prozessbeteiligter, sondern einfach nur ein Beobachter. Und als Beobachter hat er nunmal gar nichts zu fordern, d.h. er kann zwar seine Meinung nebst den absurdesten und abenteuerlichsten Begründungen kundtun, aber die braucht erstens keine Konsequenzen haben und muß zweitens nicht als vermeindlicher Skandal in der Presse aufgebauscht werden.

Grabstein-Weisheiten IV

Hier ruht Anna Lenther
sie wog mehr als dritthalb Zentner.
Gott geb ihr in der Ewigkeit,
nach ihrem Gewicht die Seligkeit!
(Grab in Tirol)

Donnerstag, 9. Mai 2013

Christ ist aufgefahren

  1. Christ ist aufgefahren, * umringt von Engelsscharen; * zur Rechten Gottes nun erhöht, * herrscht er in ew'ger Majestät. * Alleluja!
  2. Heil uns Menschenkindern: * nun ist uns armen Sündern * der menschgeword'ne Gottessohn * ein Mittler an des Vaters Thron! * Alleluja!
  3. Alleluja singet, * daß himmelan es dringet; * geöffnet ist der Himmel heut', * drum jauchze froh, o Christenheit. * Alleluja!
(Sursum Corda [vor 1932] Nr. 168)

Montag, 6. Mai 2013

Flieg!

»Wenn man mit Flügeln geboren wird, sollte man alles dazu tun, sie zum Fliegen zu benutzen.«
(Florance Nightigale)

Samstag, 4. Mai 2013

Grundgebete: Vaterunser

Das Gebet, daß der Herr Jesus Christus seinen Jüngern gelehrt hat.
»Vater unser im Himmel, geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.«

Mittwoch, 1. Mai 2013

Heiliger Joseph

Heute begeht die Kirche den Gedenktag „Joseph der Arbeiter“
»Heiliger Josef, dem die höchsten Güter
Gott der Vater anvertraut,
des Erlösers treuer Hüter,
Bräutigam der Gottesbraut.

Du, der Kirche Schutzpatron
Fleh' für uns am Gottesthron!

Josef, sieh von allen Seiten
wird die Braut des Herrn bedroht;
Satan und sein Anhang streiten
wider Gott und sein Gebot.

Blick', o Schutzpatron hernieder!
Schirm der Kirche Haupt und Glieder!

Josef, führe die Verirrten
wieder auf den rechten Pfad!
O beschütze Herd' und Hirten
wenn Gefahr und Drangsal naht!

Schirm' der Unschuld zarte Blüten,
wenn ringsum die Stürme wüten!

Reich uns deine Vaterhand,
wenn wir geh's ins Heimatland!

Amen.